Die Burg Čachtice

erbaut in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts als eine der ersten Sicherungsanlagen an der ungarischen Nordwestgrenze, stand die Burg zunächst unter königlicher Verwaltung. Ab dem 14. Jahrhundert wechselten sich mehrere Adelsgeschlechter als Besitzer ab. Als der bekannteste unter ihnen ist der Adlige Ctibor I. von Stiborice und Beckov zu nennen, der 1392 Burg und Herrschaft erhielt. 1569 kam die Burg an das Geschlecht Nádasdy, in dessen Besitz sie bis 1670 blieb. Sie war jedoch nach 1614 unbewohnt und diente nur noch als Festung. Ab 1708, nach Eroberung durch antihabsburgische Aufständische unter der Führung von Franz II. Rákóczi, verfiel die Anlage. Damals wurde sie zeitweilig als Gefängnis genutzt. Die Ruine der ursprünglich mächtigen dreiteiligen Burg liegt in einem Naturschutzpark mit seltener Steppenflora.

 

Elisabeth Báthory war von etwa 1585 bis 1610 Herrin der Burg. Als angebliche Serienmörderin und Hexe, im Jahr 1611 verurteilt, wurde sie in einem der Turmzimmer eingemauert. 1614 starb sie in ihrem Verlies.

 

LEGENDE

 

Blutige Gräfin. Nach dem Tod des adeligen Franz Nádasdy bemühte sich seine Witwe Elisabeth für jeden Preis ihre Schönheit und Jugend zu bewahren. Mit ihrem Diener Ficko brachte sie Bauernmädchen aus der Vorburg um, um in ihren Blut zu baden. Dabei benutzte sie eine eiserne Jungfrau, die in ihrer Brust lange eingebaute Messer hatte. Als sich das Mädchen an sie drückte, traten die Messer aus der Brust hervor und das Blut floss in das vorbereitete Bad. Auf solche Weise ließ sie angeblich hunderte von jungen Mädchen ermorden, deren Stöhnen und Gejammer man bis heute in der Nacht  zwischen den Burgmauern hören kann.

PRESSEINFORMATION

 

Literatur/Quelle:

Wikipedia

 

*Pressereise* Burg Čachtice

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